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Digitale Lidar Sensoren

Seit Januar 2020 gibt es zwei neue hochauflösende digitale LiDAR Modellreihen in der Ouster Produktlinie: den Ultra-Weitwinkel OS0-128 und den OS2-128 mit einer Reichweite bis 240 Meter.

Mit dem OS0 bieten wir eine neue Kategorie von Ultra-Weitwinkel LiDAR Sensoren an, die sich optimal für ADAS- und Roboter-Testanwendungen eignen.

Der OS2-128 wurde mit dem CES Innovation Award ausgezeichnet und vereint eine 240+ Meter Reichweite mit beachtlicher Auflösung – ideal für Automotive Anwendungen im Hochgeschwindigkeitsbereich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Punktewolke?

Bei einer Punktewolke handelt es sich um eine Sammlung von Punkten im 3D-Raum, wobei jeder Punkt nach kartesischer Konvention eine Koordinate erhält. Den Punkten können auch andere Eigenschaften gegeben werden, welche oft darauf hinweisen, wie sie erhalten wurden. Beispiele hierfür können der Zeitpunkt sein, zu dem sie von dem Vermessungsgerät, das die Daten erfasst hat, "gesehen" wurden. Die Intensität oder der Fehler in der Position, die der Punkt hat, kann ebenfalls enthalten sein. Oft hat eine Punktewolke rund 100 Millionen Punkte. Punktwolken können auch mit Photogrammetrie-Techniken überlagert werden, um 3D-Fotografie zu realisieren.

Was ist eine georeferenzierte Punktewolke?

Es ist die Kombination der Navigationsdaten mit den LiDAR-Daten, die eine georeferenzierte Punktewolke ergibt. LiDAR-Geräte wissen, wo Punkte in Bezug auf sich selbst sind, aber sie müssen darüber informiert werden, wo sie sich selbst auf der Welt befinden, um eine Punktewolke aufbauen zu können, während Sie den LiDAR bewegen. Die Navigationsdaten stammen von einem Inertialnavigationssystem (INS). Ein INS ist eine Kombination aus Trägheitsmesseinheiten (IMU) und GNSS-Daten (Global Navigation Satellite System), um die besten Navigationsdaten zu erhalten – so weiß ein Gerät, wie es sich auf der Welt bewegt. Die Koordinaten aus dem INS werden vektoriell zu den Punktkoordinaten des LiDAR hinzugefügt, um die endgültigen Koordinaten zu erhalten, die in der Punktewolke verwendet werden. So kann man sein LiDAR-Gerät auf ein Fahrzeug mit einem INS setzen und große Flächen effizient vermessen, anstatt mehrere statische Vermessungen durchzuführen und sie zusammenzufügen.

Wofür werden Punktewolken verwendet?

Punktewolken werden zunehmend in Echtzeit für Roboter und autonome Fahrcomputer verwendet, um ihre Umgebung zu scannen und durch sie zu navigieren. Die Daten in einer Punktewolke sind praktisch zum Erkennen und Identifizieren von Oberflächen und Objekten. z.B. andere Autos, Verkehrszeichen und Fahrspurmarkierungen. Entfernungen und Volumina sind mit der Punktewolke-Analysesoftware einfach zu berechnen, und die Intensität kann helfen, verschiedene Materialien zu identifizieren. Ein weiteres Feature, das LiDAR bietet, sind Multi-Returns. Dadurch kann ein Laserpuls (der einen endlichen Querschnitt hat) von mehreren Oberflächen zurückprallen, und so mehrere Punkte vom gleichen Puls erhalten. Dies ist besonders nützlich, um Fenster zu sehen und auch durch sie hindurch zu sehen. Aber auch für eine Vielzahl von weiteren Anwendungen, wie das Sehen der Spitze einer Baumgrenze und auch den Boden beim Überfliegen mit einer Drohne. LiDAR kann auch dafür verwendet werden, um Schneehöhen zu bestimmen. Mit der Lasertechnologie kann die oberste Schneeschicht erkannt werden und man erhält auch Laserpulse vom Boden darunter zurück.